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Mai 2011 - Die modernisierte Sudstätte kommt zum Einsatz.

 

 

 

29.05.2011 - 15:38 Uhr

Ich konnte nun endlich mein neues Sudhaus einweihen. Vergangene Woche war es endlich soweit und ich braute das Bier ein, welches ich mittlerweile schon im Schlaf beherrsche. Es sollte ein fränkisches Landbier werden. Mein berüchtigtes “Kurpfälzer Blut”!

Bei den letzten Vorbereitungen am Vorabend war aber auf einmal mein Digitalthermometer nicht mehr aufzufinden, also bin ich noch mal schnell in die Stadt, um hier nachzurüsten. Somit sollte es eigentlich keine Probleme geben...

Vor der Feuertaufe musste erst noch meine neue Malzmühle “Barley Crusher” eingeweiht werden. Und die BC machte einen hervorragenden Job, ich erhielt erstklassiges Malzschrot

Mein neues Sudhaus konnte aber tags darauf endlich seiner ersten Feuerprobe unterzogen werden. Nur der Start begann wieder einmal mit Hindernissen. Das neu erworbene Digitalthermometer stieg während des Aufheizens auf die erste Rast urplötzlich auf 115°C an. Erste Panik brach aus, bis ich merkte, dass “nur” das Thermometer durchgedreht ist. Leider erholte sich das Thermometer während des Brauprozesses nicht mehr, so dass ich aus meinem Fundus ein altes analoges Thermometer herauskramen musste.
Und für den nächsten Brautag weiß ich nun, dass man immer ein Ersatzthermometer griffbereit haben sollte.
So “aufregend” der Start begann, es sollte das letzte Problem an diesem Tage werden.

Die Rasten ließen sich problemlos einhalten und so konnte ich zu meinem nächsten neuen Schmuckstück übergehen, den neu konzipierten Läuterbottich nach Anregung eines Hobbybrauforums.
Die neue Technik ist begeisternd. Die Abläuterzeit ging rubbel die Katz! Nach einer Stunde war der Läuterprozess beendet und die Ausbeute war dermaßen gut, dass aus meinem geplantem Bier mit angepeilten 12°P ein Märzen mit 15°P entstanden ist. Es gibt sicherlich schlimmeres a055

Nach 6h konnte ich bereits die Würze abpumpen und mein neuer Gegenstromwürzekühler kam zu Einsatz. Und auch hier lief alles wie am Schnürchen. Ich konnte so die heiße Würze von 100°C auf 25°C binnen weniger Minuten herunterkühlen. Die einzige Verzögerung ergab sich, dass ich die neu eingesetzte Trockenhefe “Saflager W34/70” zu spät angefüttert habe und die Hefegabe erst um 18:30 erfolgen konnte.

Aber auch die Hefe erfüllte ihre Aufgabe bravourös. Heute spindelte ich einen Restextrakt von 3,5°P, so dass ich vermutlich morgen das Jungbier in ein KEG-Fass schlauchen werde.

Im Folgenden findet Ihr Bilder und Dokumente meines Sudes. Meine Brautage findet ihr jetzt auch wieder zusammengefasst in meinem Hopfezopfe-Bereich unter “Meine Brautage”. Außerdem möchte ich auch noch einmal auf meine Facebook-Seite hinweisen. Hier veröffentliche ich zeitnah neue Bilder meiner Sude, sowie weitere Neuerungen...

 

11.06.2011 - 11:33 Uhr

Vergangene Woche konnte ich mein Jungbier endlich schlauchen. Während des Biersiedens habe ich ca. 3,5 Liter Speise entnommen und diese anschließend eingefroren. Diese habe ich nun aufgetaut und in das Jungbier gegeben, damit sich nun die Kohlensäure im Bier binden kann. Derzeit hat sich der Druck bereits auf 0,42bar bei eine Lagertemperatur von 2°C aufgebaut. Alles läuft also weiterhin wie am Schnürchen. Ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf das erste Verkostungspröbchen. Ich habe die Bildergalerie um einige Bilder erweitert, zudem findet Ihr mein Gärdiagramm zum aktuellen Sud.

Nun kann ich mir wieder einige Gedanken machen, wie ich meine kleine Braustätte weiter modernisieren kann und da lässt mich die Idee nicht mehr los, für meine Maisch- und Würzepfanne ein Rührwerk zu basteln. Neben einigen Idee anderer Hobbybrauer zur “Motorfrage” schweben in meinem Kopf auch noch andere Gedanken. Also lasst Euch überraschen...

Anlage:
- Bildergalerie
- Sudjournal
- Gärdiagramm


 

 

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