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Frühjahr 2008 - Größer, höher, weiter...

 

 

 

07. April 2008 - Es war bei mir endlich wieder Brautag. Ich habe köstliche 40 l ‘Kurpfälzer Blut’ eingebraut. Ein bernsteinfarbenes Landbier soll es werden.
Natürlich wurde mein Sud von einem Foto-Shooting begleitet. Hier könnte Ihr Euch den Werdegang ansehen. Ihr könnt also mein Bier beim Entstehen begleiten. Ich werde die Entwicklungen des Sudes immer wieder aktualisieren.
Der Sud verlief auch ohne Probleme, lediglich das Herunterkühlen über eine Kühlschlange erwies sich als etwas problematisch und eine Sudhausausbeute von < 60 % ist eigentlich auch indiskutabel. Aber ich übe ja noch... rollen
Wenn das Bier fertig ist, veröffentliche ich auch die Rezeptur. Außerdem wird noch ein ausführlicher “Sudbericht” folgen.

 

14. April 2008 - panik Mannomann, das war ar***knapp.
Nachdem der Sud so prima geklappt hat (bis auf die geringe Sudhausausbeute; aber dies zu optimieren, dafür ist später noch genug Zeit), gab es Komplikationen im Gärkeller. Ich hatte mir eine untergärige Hefe aus der Brauerei besorgt, nur leider hatte ich sie bei mir eine Woche lang zwischengelagert und dies haben die kleinen Burschen wohl nicht verkraftet.

Nach dem Sonntags-Sud war selbst am Dienstag noch keine große Gär-Aktivität zu sehen, der Stammwürzegehalt fiel gerade einmal auf 11,6 % Stw.

Nun hieß es, sich einen Notfallplan auszudenken. Ich habe mir neue frische Hefe aus der Brauerei besorgt, diese daheim mit Speise angefüttert und in einem Rotweindekanter belüftet. Das Jungbier wurde von 5 °C wieder auf 12 °C gebracht und schließlich wurde die neue Hefe ins Jungbier gegeben.

Jetzt konnte nur noch der Hl. Gambrinus helfen. ...Und er half. Schon am gleichen Tag setzte die Gärung ein, es bildete sich eine schöne Kräusen und vier Tage später ist der Stammwürzgehalt auf 3,2 % Stw. gefallen. Auch eine Verkostung fiel mehr als befriedigend aus, scheinbar habe ich mir auch keine Infektion eingefangen. Weitere Bilder des Gärverlaufs findest du hier.

Bis bald, wenn es wieder neues von meinem Sud zu berichten gibt...

 

01. Mai 2008 - [...]

Meinem Sud geht es auch sehr gut. Er lagert nun seit über zwei Wochen in KEG-Fässern zur Nachgärung. Der Spundapparat zeigt einen Druck von derzeit 0,5 bar an. Ein wenig gering, aber ich bin dennoch zuversichtlich, dass mein Kurpfälzer Blut ein leckeres Tröpfchen geben wird. Auch wenn ich nur in homöopathischen Dosen mein Lab verköstigen konnte - schließlich will ich noch genug davon haben, wenn es fertig ist - so bin ich guter Dinge, dass mein gebrautes Manna auf dem rechten Weg ist...

 

21. Juni 2008 - Es gibt wieder ein Lebenszeichen von mir. Mein Sud ist mir hervorragend gelungen. Es wurde ein fruchtiges und dezent bernsteinfarbenes Bier. Und nun kann ich auch das Geheimnis lüften, es war ein Hochzeitsbier für Ines & Erik. Auch auf diesem Wege wünsche ich Euch beiden als Gute für Eure gemeinsame Zukunft.
Damit ist auch die Fotogalerie vollständig. Wenn das Bier analysiert ist, werde ich einen kleinen Sudbericht mit allen Fakten veröffentlichen.


 

 

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