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August 1997 - Der zweite Sud: Ein Desaster

 

 

 

Zwei Jahre nach meinem ersten erfolgreichen Sud, sollte es nun endlich eine Fortsetzung geben. Ein neuer Läuterbottich sollte zum Einsatz kommen (und kläglich scheitern). Das größte Problem ergab sich aber durch die Tatsache, dass ich unter der Woche nach München fahren musste und so das Jungbier nicht beobachten konnte. Aber eins nach dem anderen:

 

TN_Bier1Hoch motiviert geht’s ans Werk. Erste Modifikation: zum Einmaischen verwende ich einen Einkoch-Automat. Soweit klappt auch alles perfekt. Die Rasten lassen sich perfekt einstellen...

 

TN_Bier2Der neuartige Läuterbottich kommt nun zum Einsatz: die umfunktionierte Sudpfanne aus dem 1. Sud habe ich am Boden mit einem Ablauf versehen. Als Senkboden (hier leider nicht zu sehen) habe ich einen Fett-Spritzschutz für Pfannen benutzt, den Griff abgetrennt und als Dichtung einen Schlauch zum Rohre ummanteln hergenommen. Auf dem Bild funktioniert auch alles noch gut. Noch...

 

TN_Bier4Man kann es wahrscheinlich meinem Gesicht schon ansehen, irgendwas läuft nicht so, wie es laufen soll. Und leider hatte ich recht, denn kurz darauf löst sich der Schlauch, der ja eigentlich die Dichtung sein sollte, reisst den Spritzschutz mit nach oben und so schwimmt die ganze Brühe wieder im Topf :-( Das Flaschenbier hat somit vorerst die Überhand gewonnen...

 

TN_Bier3Aber weiterhin gilt, sich nicht entmutigen lassen, sondern nach Lösungen suchen. So kommt wieder das Abläutern über eine Stoffwindel zum Einsatz (obwohl ich mir geschworen habe, sie nie mehr zu gebrauchen!). So geben Erik und Marc hier weiterhin ihr Bestes.

 

Ab tn_l-tankjetzt existieren leider keine Brau-Bilder mehr. Nachdem wir die Würze erfolgreich gekocht haben (eigentlich das Einzige, was an dem Tag reibungslos verlaufen ist), haben wir es in einen ausrangierten Thermobehälter der US Army (Bild links) umgefüllt und in einen Kühlraum gestellt. Da ich aber am Abend wieder nach München fahren musste, musste ich die Hefe kurz vor meiner Abfahrt Sonntag Abend geben, die Würze hatte aber dummerweise noch knapp 20°C. So vergingen der Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag bis ich wieder in der Heimat war. Das Jungbier war zu diesem Zeitpunkt nur leider schon endvergoren und trotz aller Bemühungen hat sich keine Kohlensäure gebildet, was wirklich schade war, denn geschmacklich war das Bier 1A, nur leider halt n bissl lack... Was lernt man daraus: die Würze niemals zu warm anstellen und kein Bier brauen, wenn man nicht vor Ort ist und die Gärung/Lagerung überwachen kann!

special thanx meinen Braumeisterkollegen: Marco, Erik & Marc


 

 

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