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Der Flaschenkeller

 

1. Der Gegendruck-Langrohrfüller

tn_fueller03Falls man sich zu einer Fassgärung entschlossen hat, tn_fueller02sollte man sich auch dazu durchringen, einen Flaschenfüller zu bauen, mit dem man das Bier ohne Kohlensäureverlust in die Flasche abfüllen kann. Gerade auf amerikanischen Hobbybrauereiseiten findet man hier hilfreiche Tipps. Ich selbst habe mir daraus die meiner Meinung nach besten Ideen zusammengesammelt und einen eigenen Gegendruck-Langrohrfüller gebaut, und zwar mit handelsüblichen Bauteilen aus dem Baumarkt.

Die Vorteile für einen derartigen Flaschenfüller liegen auf der Hand: Das Frischgebraute kommt ohne Kontakt zur Umgebungsluft in die Flasche und das Bier kann somit nicht so schnell oxidieren. Ein weiteres Plus liegt darin, dass das Bier wenig bis gar keine Kohlensäure beim Einfüllen verliert. Zur Veranschaulichung ist auf dem Bild links nun eine Blende vor der Flasche zu sehen. Aus Sicherheitsgründen ist eine derartige Blende zwingend erforderlich, da durch den Vorspanndruck eine enorme Kraft auf die Flasche wirkt und bei Haarrissen auch bersten kann!!!

 

Fueller_manometer_klTN_fueller05_02_IMGDie finale Ausbaustufe meines Langrohrfüllers wurde im Juni 2005 abgeschlossen. Die beiden Hähne für die Bier- und CO2-Zufuhr wurden durch einen 3-Wege-Hahn ersetzt und der Hahn für die CO2-Entspannung wurde durch ein Dreieckventil aus dem Sanitärbereich ausgetauscht. Da man aber gerade den 3-Wege-Hahn nicht im normalen Baumarkt bekommen kann, lasse ich obige Bilder online stehen, so dass man sich für eine der Varianten entscheiden kann.

tn_fueller05_06_IMGUm den Berstschutz zu fixieren, damit man die Hände zum Abfüllen frei hat, habe ich am Fuß der Flaschenhalterung einen Schnellspanner für Fahrradsattel montiert. Dadurch lässt sich der Flaschenhalter sehr einfach lösen bzw. arretieren.

Weitere Berichte zum aktuellen Füller folgen...

 

Ansonsten übernehme ich für den Nachbau selbstverständlich keine Haftung. Sie erfolgt auf eigenes Risiko!

 

Tipp: Bevor ihr das frischgefüllte Bier verkorkt, schlagt sanft mit einem Stab (Schraubenzieher o.ä.) gegen die Flaschenwandung, damit sich Kohlensäure entbinden kann. Das Bier leicht überschäumen lassen und anschliessend die Flasche schnell verschliessen. Damit habt ihr mit dem aufgestiegenen Schaum die restliche Luft aus dem Flaschenhals verdrängt! Ob Ihr es glaubt oder nicht, aber diesen Trick macht sich auch die Brauindustrie zu nutze. Die Brauereien benutzen zwar keinen Schraubenzieher (wäre wohl ein bisschen viel verlangt, bei 20.000-40.0000 Fl/h gegen jede einzelne Flasche zu dreschen), aber bevor die gefüllte Flasche zum Verkorker kommt, gelangt mittels Hochdruckeinspritzung eine sehr geringe Menge Wasser in den Flaschenhals, das Bier wird so zum Schäumen gebracht; anschliessend wird die Flasche schliesslich verkorkt. Hier könnt Ihr die Vorrichtung recht gut erkennen.

 

Zwei Anleitungen zum Nachbau dieser Flaschenfüller (Standard & Pro), sowie dessen Funktionsweise findet Ihr in meinem Downloadbereich.

 

2. Der Bügelflaschen-Manometer

fl-manometer1_klUm die Flaschengärung kontrollieren zu können, ist ein Flaschen-Manometer unumgänglich. Da ich in Bügelflaschen abfülle, hat sich ein Flaschenmanometer für Bügelflaschen angeboten. Nach längerer Suche durch die bekannten Baumärkte und dem Eisenwarenhandel um die Ecke bin ich im Druckluft-Bereich hängengeblieben.

Die Druckluftanschlüsse bilden die Basis für die Manometerkonstruktion.

Das größte Problem stellte sich bei einer ganz banalen Sache. Die Suche nach einem Reduzierstück von 1/4’’ auf 1/8’’. Ich habe auch hier alle Baumärkte abgeklappert und konnte ein derartiges Reduzierstück nur bei [schleichwerbung] OBI [/schleichwerbung] finden. Aber schaut Euch die Anleitung am Besten gleich selbst an, dort dürften alle Fragen zum Nachbau geklärt werden. Falls nicht, stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite ;-)

 

3. Holz-Bierkiste

tn_leergut3Nachdem ich nun schon mehrfach auf meine selbstgebauten Holzbierkisten angesprochen worden bin, habe ich mich entschlossen eine Bauanleitung hierfür zu schreiben. Die Materialien sind in jedem Baumarkt zu beziehen und die Kosten belaufen sich auf ca. 3,50 €/Kasten. In meiner ‘Schlosserei’, dem neu konzipierten Download-Bereich, findet Ihr die entsprechenden Bauanleitung. Viel Spaß beim Nachbauen..


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